Rund um das Enjoy-Hotel Landhaus Silbertanne
Lage des Hauses: Unser kleines familiäres Landhaus liegt am sonnigen Südhang des Mühlberges. Von hieraus genießen Sie einen herrlichen Blick auf das malerische Landgrafenstädtchen sowie die umliegenden Höhenzüge. In mitten von kleinen Gärtchen, mit grünen Wiesen, blühenden Blumen und altem Baumbestand, liegt das Haus ruhig und dennoch gut erreichbar. Den Stadtkern mit Bahnhof und Marktplatz erreichen Sie bequem in 5 bis 10 Gehminuten.
Geografisch liegt die nordhessische Stadt Rotenburg an der Fulda zwischen Kassel und Fulda (jeweils ca. 50 km entfernt) an der engsten Stelle des Fuldatales. Das Stadtgebiet, welches 8 Stadtteile beinhaltet erstreckt sich über ca. 80 qkm zwischen dem „Knüllwald, dem Stölzinger- und dem Richelsdorfer Gebirge".
Klimatisch erfreut sich Rotenburg an der Fulda, durch seine geschützte Tallage, eines milden Klimas. Von April bis September werden ca. 14,2° Celsius im Durchschnitt gemessen. In amtlichen Gutachten des Deutschen Wetterdiens- tes wird Rotenburg an der Fulda daher bereits seit 1971 das Prädikat 'Luftkurort' anerkannt. Dieser Titel wird nach den Regularien des DWD alle fünf Jahre erneut geprüft und verliehen.
Geschichtlich geht Rotenburg an der Fulda aus einem der mächtigsten Fürstentümer des Römisch-Deutschen Reichs hervor, das Hessen-Casselsche Fürstentum. Um 1150 errichteten die Thüringer Landgrafen auf ihrem Territorium die Burg Rodenberg auf dem Hausberg, etwa 1,5 Km nördlich der heutigen Stadt gelegen. Noch im selben Jahrhundert gründeten sie am linken Fuldaufer eine gut befestigte Stadt, die den Namen der Bergburg übernahm. Diese Gründung wird 1248 urkundlich als Stadt bezeichnet.
Politisch verlor Rotenburg a. d. Fulda im Rahmen der Gebietsreform 1972 den Kreisstadttitel des Landkreises Roten- burg und ging im neu gebildeten Land- kreis Hersfeld-Rotenburg auf. Mit 8 Stadtteilen zählt Rotenburg an der Fulda heute rund 14.000 Einwohner. Die Stadt wird auch Stadt der Schulen genannt, weil sie Sitz zahlreicher Behörden und Ausbildungsstätten geworden ist. So z.B. das Studienzentrum der Finanzverwaltung und Justiz mit der Hess. Verwaltungsfachhochschule für Rechtspflege und Steuer, die Landesfinanzschule Hessen, sowie die Ausbildungsstätte des mittleren Justizdienstes, die Landestechnikerschule der Strassenbauverwaltung, die BKK-Akademie Studienzentrum der Betriebskrankenkassen und selbstverständlich die ganze Palette der allgemeinbildenden Schulen.
Wirtschaftlich ist die Stadt Rotenburg an der Fulda Standort der sogenannten „weißen Industrie". Ein großes Herz- und Kreislaufklinikum bietet unter einem Dach eine kardiologische Fachklinik, eine Klink für Herz- und Gefäßchirurgie, ein Zentrum für Kardiologische Rehabilitation und Prävention, eine Klinik für Neurologische Rehabilitation, eine Klinik für Orthopädische und Traumatologische Rehabilitation sowie ein Praxis- und Versorgungszentrum.
Kulturell bietet Rotenburg an der Fulda unter den Kommunen in dieser Größenordnung überdurchschnittlich viel. Neben den großen Events in der Congreßhalle mit hochrangigen Sport-, Theater- und Musikveranstaltungen werden zahlreiche Veanstal-ungen im Bereich der Kleinkunstszene durch das städtische Kulturamt angeboten. Die Kulturtreibenden Vereine in der Stadt und den Stadtteilen beleben mit ihren Veranstaltungen nicht nur das kulturelle Leben der Stadt, sondern sind auch unverzichtbarer Bestandteil des Programms bei vielen Festen.
Rotenburger Landgrafenschloß, Schloßpark und Marstall
Landgrafenschloß
Um einen quadratischen Innenhof standen einst die vier Flügel des landgräflichen Schlosses unmittelbar am Ufer der Fulda. Mit dem Bau des heutigen Schlosses begann der hessische Landgraf Wilhelm IV. im Jahr 1579. Erst 37 Jahre später wurde in der Herrschaftszeit von Landgraf Moritz das Schloß im Baustil der Renaissance vollendet.
Von der ursprünglichen Vierflügelanlage mit vier charakteristischen Treppentürmen in den Hofwinkeln sind nur noch drei Flügel erhalten geblieben. Nach Osten ist die heutige Anlage offen. Die Gebäude sind zwei- oder dreigeschossig. Das zweite Obergeschoß aus Fachwerk ist nachträglich aufgestockt worden. Der Südflügel hat am weitesten seinen ursprünglichen Renaissancestil bewahrt. Heute gehört das Schloss dem Land Hessen. Die Gebäude werden als Landesfinanzschule genutzt.
Marstall
Das 1603 westlich des Schlosses errichtete Marstallgebäude wurde umfassend renoviert und beherbergt heute die Landes-Techniker-Schule.
"Kreisheimatmuseum im Weissen Haus"
Im Vorhof des Schlosses steht das sog. 'Weiße Haus', in dem heute das Heimatmuseum untergebracht ist. Die erdgeschichtliche Ausstel-lung zeigt Sandsteinplatten mit den Tritt-Spuren von Kleinsauriern aus dem Perm-Zeitalter. Zu sehen sind außerdem Kupferstiche früherer Stadtansichten, Waffen und umfangreiches Kartenmaterial aus dem 17. Jahrhundert. Ein wichtiger Aspekt liegt in dem Bemühen, die Lebensbedingungen und Entfaltungsmöglichkeiten der in der Region Rotenburg wohnenden Menschen zu dokumentieren. Dabei ist ein Themenschwerpunkt die Diskrepanz zwischen dem Leben der adeligen Gutsherren und der von ihnen abhängigen Landarbeiter.
"Bronzefiguren im Stadtzentrum"
Künstlerisch gestaltete Figuren und Abbildungen aus Bronze, welche Nachbildungen typischer Rotenburger Eindrücke seien sollen. Diese finden Sie entlang der alten Stadtbefestigung, am Marktplatz und der Fuldabrücke, sowie auf dem Gelände der neu errichteten Sparkasse gegenüber des Bahnhofes.
"Puppen- und Spielzeugmuseum"
Neben einer umfangreichen Sammlung von Puppen und Spielzeug zum Anschauen bietet der angeschlossene Museumsladen Puppen und Teddybären aus eigener Herstellung zum Verkauf an.
"Historische Stadtbefestigung mit Bürger- und Hexenturm"
Von der ehemaligen Stadtbefestigung sind Reste der Stadtmauer aus der Zeit um 1290 mit dem Bürgerturm und dem Hexenturm erhalten geblieben. Nachdem der Hexenturm als Wehrturm nicht mehr benötigt wurde, diente er als Gefängnis für Verbrecher und 'Hexen'.
"Stiftskirche mit Landgrafengruft"
Die Stiftskirche St. Maria und Elisabeth wurde für die Gottesdienste des in die Neustadt verlegten Kollegiatstiftes Rotenburg errichtet. Mit dem Bau der Kirche wurde 1370 begonnen, aber nach der Weihe des Chores und anschließender Errichtung von zwei Langhausjochen für längere Zeit unterbrochen. Vollendet war die Kirche erst 131 Jahre später im Jahr 1501. der südliche Turm erhielt in den Jahren 1859-1861 seinen heutigen Helm.
"Marktplatz mit Rathaus und Alter Wache"
Den Mittelpunkt der historischen Altstadt bildet der in seiner ursprünglichen Form erhaltene Marktplatz mit dem Rathaus. Der in den Jahren 1597 - 1598 errichtete prächtige Renaissancebau des Rathauses wies eine Besonderheit auf. Den Giebel zierte eine überlebensgroße Steinfigur, die den heiligen Jakobus darstellte. Nach schweren Beschädigungen während des dreißigjährigen Krieges wurde 1656 das Rathaus ausgebaut und erhielt einen Fachwerkgiebel ohne die Steinfigur. Aus dieser Zeit stammen auch noch die Antrittspfosten des spätbarocken Treppenhauses. Im hinteren Bereich des Marktplatzes steht seit 1829 die 'Alte Wache' mit zwei toskanischen Säulen beiderseits des Portals. Der Marktplatz bildet die stimmungsvolle Kulisse für den Weihnachtsmarkt in der Adventszeit.
"Historische Fachwerkhaus-Architektur im Stadtkern"
Rotenburg a. d. Fulda wird durch den historischen Stadtkern, mit den gepflegten Fachwerkhäusern, dem Schloss mit Parkanlage sowie seinen Kirchen geprägt. Die reizvolle Lage im engsten Talkessel des Fuldalaufes mit den bis an die Stadt reichenden bewaldeten Berg-hängen bestimmen das liebenswerte Ambiente. Modernen Einfluss nehmen auf das Stadtbild die neuzeitlichen Bauten der Bundes- und Landesschulen sowie der imponierende Komplex der europaweit bekannten Herz- und Kreislaufklinik. Schon ein Bummel durch das alte Landgrafenstädtchen ist Erholung und Erlebnis zugleich. Der alte Marktplatz, mit der Jakobikirche aus dem 15. Jh. und dem im Renaissance-Stil gebauten Rathaus, mit dem alten Kump (Brunnen) und der später gebauten alten Wache vermittelt dem Betrachter eindrucksvoll die Vergangenheit. Man braucht nicht viel Phantasie, um beim Anblick des Hexenturmes oder des Bürgerturmes noch ein leichtes Schaudern zu verspüren. Und immer ist man von alten, bunten Fachwerkhäusern umgeben.
"Alheimerturm auf dem Alheimer"
Früher der hölzener- heute der steinener Turm bekrönt den Alheimer. Er steht auf dem höchsten Punkt des Kreisteils Rotenburg und ist nicht nur unter versierten Wanderern ein beliebtes Ausflugsziel: Der Alheimerturm, der über 111 Treppenstufen zu erklimmen ist. Im Februar 1903 beschloß der Alheimerklub, 1886 von Friedrich Giebel-hausen gegründet, einen hölzenern Aussichtsturm auf der Kuppe des 550 Meter hohen Alheimerberges zu errichten. Schon damals hatten die Menschen ein Touristik-Konzept vor Augen, auch wenn der Marke-ting-Bereich zu Beginn dieses Jahrhunderts sicherlich noch keine Rolle spielte. Doch zu bestechend der Blick und die schöne Aussicht alle sollten davon profitieren können. 14 Meter hoch war der erste Holzturm, den der heutige Alheimerverein im Jahre 1904 mit vielen Einwohnern der Fuldastadt nebst umliegenden Ortschaften feierte. Das anfängliche Provisorium wurde zu Beginn der 20iger Jahre baufällig. Und so plante man im Alheimerverein eine robuste Turmbau-weise, nämlich die aus Stein. Es wurde damals schon erwogen, eine Kreisgedächnisstätte für die Opfer des zweiten Weltkrieges vor dem Turm zu errichten. Trotz großer finanzieller Schwierigkeiten, aber Dank vieler großzügiger Spenden konnte im August 1929 mit dem Bau be-gonnen werden. Die feierliche Einweihung fand am 25. Mai 1930 statt. Die Gedächnisstätte wurde 1959 erweitert, heute erinnert sie auch an die Opfer des zweiten Weltkrieges. Nach wie vor betreut der Alheimer-verein Rotenburg den Aussichtsturm, die Gedächnisstätte, sowie die Wanderwege zum Alheimerberg. Ein Bad Hersfelder Heimathistoriker erklärte den Namen Alheimer in den dreißiger Jahren wie folgt: In zahlreichen Flurnamen war das alt- deutsche Wort Almende oder Almeinde enthalten. Das wiederum war die Bezeichnug für den gemeinsamen Besitz aller Dorfbewohner an Wald und Weide.
Heute führen viele Wege hin zum höchsten Punkt des Kreisteils Rotenburg - ein angenehmer und viel bewanderter ist jener ab dem Parkplatz des Herz- und Kreislaufzentrums (HKZ). Von hier führt die ca. 5 km gut beschilderte Strecke um den sogenannten Katzenkopf herum, vorbei an der Frühstücksbuche und der Nadelöhrhütte bis zur Alheimer-Hütte. Hier empfiehlt sich eine erholsame Rast, bei der man sich mit Speis und Trank zünftig bewirtet wird. Gut gestärkt geht es dann zusätzliche 1,5 km entlang einer Serpentinenstrecke hoch zum Turm.




